Rechtliche Rahmenbedingungen

Grundlage sind u.a. das Schulgesetz (RdErl. d. Kultusministeriums v. 2.3.1974), die allgemeine Dienstordnung und die einschlägigen Erlasse in der jeweils aktuellen Fassung. Die Vorgaben wurden bei der Erstellung des Konzeptes berücksichtigt.

Zeitliche Vorgaben

Die Hausaufgaben sind von den Lehrern entwickelte und angefertigte Aufgabenstellungen für die Schüler, die aus dem Unterricht entwickelt wurden. Sie setzen bei den Fähigkeiten der Schüler an und sind selbstständig und in angemessener Zeit zu leisten. Als angemessen werden folgende Zeiten vom Erlass vorgegeben:

1. und 2. Schuljahr: 30 Minuten

3. und 4. Schuljahr 45 Minuten

Diese Zeiten beziehen sich auf die reine, konzentrierte Arbeitszeit.

Hausaufgaben werden nach folgenden Grundsätzen erteilt:

Hausaufgaben dienen der Vertiefung des Unterrichtsstoffes, der Übung und der Vorbereitung von neuen Unterrichtsinhalten. . Ziel der
Hausaufgaben ist die Förderung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit. In diesem Sinne sollen die Schüler ihre Hausaufgaben möglichst eigenständig und konzentriert anfertigen.

Hausaufgaben sind Schüleraufgaben!

Die vorgenannte Zielsetzung der Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit ist ein Entwicklungsprozess und unterstützende Hilfe kann ggf. erforderlich sein. Nicht gewollt und auch nicht hilfreich aber ist die Erledigung der Hausaufgaben durch die Helfer. Die Schüler dürfen bei den Hausaufgaben durchaus auch Fehler machen. Im Regelfall werden typische Fehlerstrukturen im Unterricht bei der Besprechung der Hausaufgaben thematisiert, Lösungswege werden aufgezeigt und Korrekturen ermöglicht. Die Hausaufgaben des einzelnen Schülers werden in der Hausaufgabenbetreuung im offenen Ganztag nicht vollständig auf Richtigkeit hin korrigiert. Wurde das Prinzip verstanden, können durchaus noch Fehler vorhanden sein.

Lob und Anerkennung für die selbst angefertigten Hausaufgaben unterstützen den Lernprozess und steigern das Selbstwertgefühl.

Organisation und Rituale

Feste Organisationsstrukturen und Rituale erleichtern und unterstützen die Arbeit der Schüler.

Dazu gehören u.a.:

· Fest vorgegebener Arbeitsplatz, der aufgeräumt ist und ausreichend Ruhe, Raum und Licht bietet.

· Die Aufgabenstellung muss klar und verständlich schriftlich vorliegen.

· Der Zeitraum für die Erledigung der Hausaufgaben sollte regelmäßig und angepasst an die Bedürfnisse des Schülers geplant sein.

Qualität und Struktur von Hausaufgaben

Es ist der Margarethenschule wichtig, den Kindern neben der Übung und dem Training auch kreative und weiterführende Aufgaben anzubieten. (Hausaufgaben können auch die Lernfreude unterstützen.)

Als Übungsaufgaben setzen sie dort an, wo der einzelne Schüler steht. Sie sollten nicht überfordern oder unterfordern. Hausaufgaben können auch auf die natürliche Neugier der Schüler setzen und/oder auch die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein stärken.

Sie müssen nicht für alle Kinder einer Lerngruppe/Klasse gleich sein. Es geht darum, die Fähigkeiten und Bedürfnisse des einzelnen Schülers auch bei den Hausaufgaben ernst zu nehmen. Differenzierte Aufgabenstellungen, ggf. nach Lernstand des einzelnen Schülers, sind daher notwendig. Somit ist es durchaus möglich, dass Kinder einer Lerngruppe unterschiedliche Hausaufgaben bekommen, die sich am Lernstand des einzelnen Kind orientierten.

Aufgaben der Beteiligten

a. Lehrerinnen und Lehrer

· wählen im Umfang angemessene und für alle Schüler verständliche Aufgaben aus. Die Aufgaben müssen daher keineswegs für alle gleich sein,

· sorgen dafür, dass alle Hausaufgaben bei jedem Schüler schriftlich vorliegen

· leiten ihre Schüler zu einer ordentlichen und übersichtlichen Heftführung an,

· kontrollieren und würdigen regelmäßig die gemachten Hausaufgaben,

· informieren Eltern, wenn Hausaufgaben wiederholt nicht erledigt werden.

b. Pädagogische Mitarbeiter (OGS)

· sorgen für einen festen Zeitrahmen, in dem die Hausaufgaben in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre erledigt werden können,

· geben bei Bedarf Hilfestellung,

· achten auf die Heftführung,

· kontrollieren die Vollständigkeit, aber nicht alle Aufgaben auf Richtigkeit,

· schreiben eine Notiz, wenn die Hausaufgaben nicht oder unvollständig erledigt wurden (Angabe von Dauer und Grund),

· sind im regelmäßigen Austausch mit den Lehrern,

· geben den Lehrerinnen Rückmeldung bei auffälligen Schwierigkeiten (Arbeitshaltung, Sozialverhalten).

c. Eltern

· sorgen für einen festen, ruhigen Arbeitsplatz, der aufgeräumt ist,

· sorgen für ein störungsfreies Umfeld (Radio, Fernseher etc. sind ausgeschaltet)

· sorgen für einen festgelegten, mit den Kindern vereinbarten Zeitraum (Regelmäßigkeit),

· unterstützen die Kinder bei der selbstständigen Erledigung der Hausaufgaben

· sorgen dafür, dass nachzuholende Aufgaben erledigt werden,

· helfen ihren Kindern dabei, den Schulranzen/die Schultasche aufzuräumen,

· erneuern ggf. die Arbeitsmaterialien,

· kontrollieren regelmäßig die Postmappe,

· wenden sich bei Fragen oder Problemen an die Klassenlehrerin ihres Kindes

· würdigen die Hausaufgaben ihrer Kinder und schauen sie in regelmäßigen Abständen an (nachträgliche gemeinsame Fehlerkorrektur ist durchaus möglich und auch erwünscht).

d. Schüler

Die aufgeführten Punkte sind als Ziele zu verstehen. In der 1. Klasse wird ihre Umsetzung gefördert, ab der 2. Klasse auch zunehmend eingefordert. Ab der 3. Klasse wird in der Entwicklung der Selbstständigkeit erwartet, dass Schüler z.B. ihre Aufgaben alleine aufschreiben können.

· Schüler notieren sich ihre Hausaufgaben selbstständig ins Hausaufgabenheft.

 

· Sie überprüfen, ob sie die Aufgabenstellung verstanden haben und fragen ggf. nach,

· sorgen dafür, dass sie die notwendigen Materialien haben

 

· Arbeiten konzentrieren und sorgfältig (Heftführung),

· arbeiten zügig und zielgerichtet in der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit,

· wissen, wo sie Hilfe erhalten und finden,

· erledigen die Hausaufgaben so gut sie können,

· holen vergessene Hausaufgaben nach und zeigen sie unaufgefordert ihrer Lehrerin,

· geben schriftliche Informationen sofort an ihre Eltern weiter,

· packen ihren Tornister.

Abschließend sei vorsorglich aber noch einmal darauf hingewiesen, dass bei allem Bemühen der Beteiligten letztlich die Verantwortung für die Erledigung der Hausaufgaben bei den Schülern und deren Erziehungsberechtigten liegt.

Aktualisiert (Dienstag, den 01. September 2015 um 11:55 Uhr)

 

Wir haben ein neues Schülerparlament gewählt:

(von links nach rechts)

Kevin, Finn (Vorsitzender), Steffen, Finja, Len, Marlene, Marco, Marie (Vorsitzende), Julia und Jana

 

 

Hier finden sie alle Informationen zu unserem Schülerparlament.

Aktualisiert (Freitag, den 26. September 2014 um 09:52 Uhr)

 

Hier finden sie unser Konzept für die jahrgangsübergreifende Schuleingangsstufe.

Aktualisiert (Montag, den 31. März 2014 um 07:36 Uhr)

 

Hier finden sie eine Übersicht über die Gremien an der Margarethenschule.

Aktualisiert (Freitag, den 07. März 2014 um 13:01 Uhr)

 

Hier finden sie das Gesundheitskonzept der Margarethenschule.

 
Weitere Beiträge...